Hulahooping

hulahoopingJeder kennt ihn: Den Hula-Hoop-Reifen. Ein uraltes Spielgerät, das in den 50ern wiederbelebt wurde und heute ein glorreiches Comeback erlebt. In Parks, auf Festivals, im heimischen Garten oder in Sportgruppen – der Hula-Hoop gehört wieder zum Landschaftsbild wie fliegende Drachen im Herbst. Und das ist kein Wunder, denn der bunte Reifen vereint den Spaß spielender Kinder mit den figurformenden Eigenschaften eines Fitnessgeräts, verbessert nebenbei die Ausdauer und regt den Stoffwechsel an. Ein echter Allrounder eben, der begeistert!

Aller Anfang ist schwer

Trotz aller Vorteile ist auch beim Hooping noch kein Meister vom Himmel gefallen. Gerade die ersten Versuche können sehr frustrierend sein, wenn der Reifen ständig wieder hinunterpurzelt. Doch geben Sie nicht gleich auf! Wenn Sie einige grundlegende Regeln beachten, werden sich schon nach wenigen Fehlversuchen erste Erfolgserlebnisse einstellen.

Der richtige Reifen
Die meisten von uns haben ihn noch: den Hula-Hoop aus Kindertagen. In irgendeiner Kiste im Keller oder auf dem Dachboden staubt er vor sich hin und wartet auf neue Sommertage. Doch leider sind Kinder-Hoops für Erwachsene zu leicht und zu klein und deshalb gerade für Anfänger ungeeignet. Informieren Sie sich deshalb zunächst, welcher Reifen für Sie der beste ist. Eine Faustregel besagt, dass der Reifen im Stand mindestens bis zu Ihrer Hüfte reichen sollte. Fitness-Hoops haben deshalb einen Durchmesser von ca. 100 cm und sind auch für Anfänger hervorragend geeignet.

Kleidung und Schuhe beim Hooping
Damit sich der Reifen nicht in Ihrer Kleidung verfängt, sollten Sie beim Üben eng anliegende Shirts und Hosen tragen. Die Länge der Kleidung ist jedoch Geschmacksache. Bei kurzen oder sogar bauchfreien Tops werden Sie schneller ein Gefühl für den Hoop entwickeln, gerade zu Beginn aber auch leicht blaue Flecken von dem beständigen Druck auf Ihr Bindegewebe davontragen. Massagenoppen verstärken diesen Effekt noch. Auch hier sollten Sie also erst einmal in Ruhe ausprobieren. Die Füße stecken am besten in leichten Schuhen mit flacher Sohle. Sie können das Training aber auch problemlos barfuß gestalten.

Und nicht vergessen: Spaß haben!
Hula-Hooping ist keine reine Fitnessübung. Gehen Sie nicht verkniffen und mit einem Fuß auf der Waage an die Sache heran, sondern mit Elan und Freude. Lassen Sie sich Zeit. Auch, wenn Sie das erste Mal vielleicht nur fünf Minuten durchhalten. Sie werden sehen: Beim nächsten Mal werden Sie mehr schaffen. Erinnern Sie sich daran, wie viel Spaß Sie früher beim Spielen hatten. Der Hula-Hoop will diesen Spieltrieb entfesseln und Sie endlich wieder Kind sein lassen. Toben Sie sich aus und lassen Sie den Alltagsstress hinter sich! Auf diese Weise wird das Hooping auch bei Ihnen seine volle positive Wirkung entfalten.

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